Schaufensterverkauf

Das AWO-Schatzkästlein in Rheinfelden plant ein eigenes Abholangebot

Horatio Gollin

Von Horatio Gollin

Di, 12. Januar 2021 um 12:00 Uhr

Rheinfelden

Die Waren aus dem Schaufenster des Rheinfelder AWO-Schatzkästleins können vorbestellt werden und zu einem festen Termin abgeholt werden. Die Aktion soll zunächst drei Wochen laufen.

Da die neue Corona-Verordnung dem Einzelhandels Click&Collect, also das Bestellen und spätere Abholen von Waren, erlaubt, bietet das Rheinfelder AWO-Schatzkästlein im Lockdown einen Schaufensterverkauf an. Kunden können in den Schaufenstern ausgestellte Artikel per E-Mail oder WhatsApp vorbestellen und bekommen einen Abholtermin genannt.

Im AWO-Schatzkästlein läuft das Click& Collect – wie so Vieles – ein wenig anders. "Wir bezeichnen es als Schaufensterverkauf", erklärt Michael Schmalzl, Leiter des Sozialkaufhauses Schatzkästlein des Arbeiterwohlfahrt-Kreisverbandes Lörrach.

Zeitfenster zur Abholung wird vorgegeben

Der Schaufensterverkauf startet am heutigen Dienstag. Haushaltswaren, Dekorationsartikel, Brettspiele und eine kleine Auswahl an Büchern werden in den durchnummerierten Schaufenstern präsentiert. Um die Ware zu erstehen, müssen die Kunden die ausgestellten Artikel nur abfotografieren. Das Foto schicken sie mit einer kurzen Beschreibung des Artikels, der Schaufensternummer und dem ausgezeichneten Preis per Email oder WhatsApp an das Schatzkästlein, woraufhin sie eine Antwort mit einem vorgegeben Abholtag erhalten. "Wir geben nur ein grobes Zeitfenster vor, weil die Kunden ja auch arbeiten müssen", sagt Schmalzl. Die Abholzeiten sind dienstags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr.

Der Preis ist passend in bar zu bezahlen

Zur Abholung müssen die Kunden bei der Warenannahme auf der Gebäuderückseite klingeln, ihren Namen und den Artikel nennen, der ihnen ausgegeben wird. Der Preis ist passend in bar zu bezahlen. Wenn ein Artikel nicht abgeholt wird, kommt er spätestens am übernächsten Tag wieder zurück ins Schaufenster und kann von anderen Kunden gekauft werden.

Bei einem Verkauf wird die Lücke im Schaufenster durch neue Artikel geschlossen und länger ausgestellte Artikel werden ausgetauscht, wenn sie keine Abnehmer finden. Auch Kleinmöbel wie Stühle finden sich im Schaufenster, generell ist aber der Verkauf von Möbeln nicht geplant, da diese von den Kunden gewöhnlich genauer inspiziert werden wollen, erklärt Schmalzl. Die besondere Click&Collect-Aktion betreut neben Schmalzl vor allem Beate Fritsche.

Auf drei Wochen befristet

"Wir wollen, den Schaufensterverkauf aber nur für drei Wochen im Lockdown anbieten", sagt Schmalzl, der hofft, dass das Schatzkästlein im Februar wieder mit dem bewährten Hygienekonzept öffnen darf. Die Abstände im Schatzkästlein können eingehalten werden und Desinfektionsmittel für die Kunden wurde auch schon vor dem Lockdown bereitgestellt.

Trotz des Lockdowns nimmt das Schatzkästlein noch Kleinteile an, die dienstags bis freitags zwischen 9 bis 13 Uhr abgegeben werden können. Allerdings werden die Waren bei der Abgabe auf ihre Verkaufsfähigkeit kontrolliert. So soll vermieden werden, dass Bürgern das AWO-Schatzkästlein dazu missbrauchen, Unbrauchbares zu entsorgen. Allerdings wird saisonbedingt nur noch Sommerware angenommen. Nach Rücksprache mit Schmalzl oder Beate Fritsche ist auch die Abholung von Möbeln durch AWO-Mitarbeiter möglich.
Artikel aus dem Schaufensterverkauf können per E-Mail an schaufenster@awo-loerrach.de oder per WhatsApp an 0152 54247032 gemeldet werden.