OB-Wahl Lahr

Das haben die Kandidaten in ihren Vorstellungsrunden gesagt

Karl Kovacs

Von Karl Kovacs

Fr, 13. September 2019 um 19:05 Uhr

Lahr

In der Reihenfolge wie sie auf dem Stimmzettel am 22. September stehen werden haben sich die fünf Oberbürgermeisterkandidaten am Donnerstag im Parktheater vorgestellt.

Noch-OB Wolfgang G. Müller musste nur vereinzelt eingreifen, als die Redezeit von 15 Minuten etwas überschritten wurde.

Markus Ibert
Seine Begrüßung trug der Wallburger teilweise in leichtem Dialekt vor, um später zu unterstreichen: "Ich bin von hier, hier ist meine Heimat." Der Geschäftsführer des Industrie- und Gewerbezentrums Raum Lahr GmbH (IGZ), der als unabhängiger Kandidat ins Rennen ging, aber von CDU und FDP unterstützt wird, betonte: "Als OB wird es mir egal sein, aus welcher politischen Ecke ein Vorschlag kommt. Hauptsache, es ist ein guter Vorschlag."

Die Welt verändere sich, fuhr er fort. "Deshalb wird es mit mir kein Weiter-so geben." Der Flugplatz sei ein Glücksfall für Lahr. Dort wolle er das Fliegen auf Grundlage der bestehenden Lizenzen sichern, um einen Standortvorteil für die gewerbliche Entwicklung zu ziehen. Einen Verkauf an oder Betrieb durch chinesische Investoren schloss er aus. Mögliche Ansiedlungen würden sorgfältig geprüft. Wichtiger Faktor sei neben Wertschöpfung, Flächenverbrauch und Verkehr die Zahl und Qualität von Arbeitsplätzen. Ibert verwies auf die Firma Hengstler, die seinen Worten zufolge 150 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen habe. Sein Ziel für die wirtschaftliche Entwicklung: "Lahr soll ein noch stärkeres Zentrum werden, vielleicht mal die Nummer eins in der Ortenau." Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ...

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