Frauen in der Kirche

Das hat doch Spaltung als Ziel

Leni Hauger (Waldkirch-Buchholz)

Von Leni Hauger (Waldkirch-Buchholz)

Mo, 12. April 2021

Leserbriefe

Zu: "Warum tun wir es nicht einfach?", Buch in der Diskussion, Beitrag von Sigrun Rehm (Politik, 16. März)

Anmaßend von den Frauen, sowohl von der Nonne als auch von der Schriftstellerin, zu behaupten und zu wissen, was Gott will. Ich sage, weil Gott es so will, hat er nur Männer zu seinen Nachfolgern bestimmt. Wann begreifen wir endlich, dass er Frauen in seiner großen Vorsehung zu seinen Mitarbeiterinnen geschaffen hat, um die Schöpfung zu erhalten, das von ihm gewollte Leben weiterzugeben? Die größte und schönste Aufgabe, die ein Mensch von Gott erhalten kann und so die Frauen adelt, wie er seine Mutter als Frau geadelt hat. Die Seele der Familie zu sein – was gibt es Schöneres!

Um seine Pläne zu verwirklichen, hat er einen Stellvertreter bestimmt. Wenn auch, bedingt durch menschliche Unzulänglichkeit, zu allen Zeiten Dinge geschehen, die nicht im Sinne des Schöpfers sind, so heißt das nicht, dass Kirche, Religion und Glaube übel sind. Wann hören die Frauen auf, den Papst und die Kleriker aufzufordern, ihrem Auftrag zuwider zu handeln und nach Macht und dem Recht des Mannes zu brüllen? Jesus hat aufgerufen zu Demut und zum Dienen. Warum sucht man die Vorsehung in Frage zu stellen? Was erreicht man, außer dass eine Spezies Mensch ihren Willen durchsetzt und das Gegenteil erreicht von dem, worum es geht? Was die Frauen inszenieren, hat Spaltung als Ziel. Was daraus werden kann, ist uns allzeit schmerzlich bewusst, auch wenn es damals nicht hysterische Frauen waren, die die Spaltung bewirkten. Wenn man das erreichen will, dann ist es aber mit der Berufung nicht weit her. Leni Hauger, Waldkirch-Buchholz