"Das lässt einen einfach nicht los"

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Do, 02. April 2020

Ringen

BZ-Plus BZ-INTERVIEW mit Ringertrainer Luigi Tascillo über das Coronavirus und die Tragödie in seiner Heimat Italien.

FREIBURG. Die Corona-Pandemie wütet seit Wochen – und Italien ist mit rund 13 000 Toten das bisher am härtesten getroffene Land. Luigi Tascillo, Trainer des Ringer-Erstligisten RKG Freiburg, stammt aus Italien – und beobachtet die Lage in seiner Heimat deshalb besonders angespannt, zumal er als medizinischer Berater eine Firma auch beruflich mit Medizintechnik zu tun hat. Mit Tascillo sprach Georg Gulde.

BZ: Herr Tascillo, wann und wo waren Sie zuletzt in Italien?

Tascillo: Das war im November des vergangenen Jahres – erst zu einem erfreulichen und eine Woche darauf zu einem unerfreulichen Anlass. Am 24. November feierten wir den 60. Geburtstag meines Schwagers – in Caiazzo, das liegt in Kampanien, etwa 55 Kilometer nördlich von Neapel. Eine Woche später reiste ich nochmal in meine Heimatgemeinde – zur Beerdigung meiner Mutter. Das war also vor der Corona-Krise.

BZ: Ihr Heimatland ist von der Corona-Pandemie in besonderem Maße betroffen. In den nördlichen Gebieten, vor allem in Bergamo, spielt sich eine Tragödie ab mit täglich hunderten von Covid-19-Toten. Können Sie ...

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