Interview zum Gateway Basel Nord

"Das Terminal muss für die Anlieger verträglich sein"

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Sa, 07. März 2020 um 11:00 Uhr

Weil am Rhein

BZ-Plus Das Container-Terminal Gateway Basel Nord ist heftig umstritten. Die BZ wollte von Weils Erstem Bürgermeister wissen, was die Stadtverwaltung tut, um die Interessen ihrer Bürger wahrzunehmen.

Schweizer Umweltverbände, Schiffsführer, Logistiker und der Dorfverein Pro Kleinhüningen machen Front gegen ein Vorhaben, das 125.000 zusätzliche Lkw pro Jahr und mit ihnen Lärm und Gefahrgüter nach Basel bringen soll. Betroffen sind auch Weiler Bürger in Friedlingen und Otterbach, ihre Mitwirkungsmöglichkeiten sind aber begrenzt.

BZ: Herr Huber, in Basel wollen die Gegner des Gateway-Projekts mit einer Volksabstimmung gegen das Vorhaben vorgehen, das ihrer Meinung nach für Umwelt und Anwohner große Gefahren birgt. Betroffene Anlieger gibt es auch in Friedlingen und Otterbach. Ist es in diesem grenzüberschreitenden Fall nicht Aufgabe der Stadtverwaltung, sich bei den Schweizer Genehmigungsbehörden für ihre Bürger einzusetzen?
Christoph Huber: Man muss unterscheiden: Wer mit seinem Eigentum eine persönliche Betroffenheit durch ein Vorhaben befürchtet, der muss sich in einem Rechtsverfahren selbst dazu äußern. Die Stadt kann das nicht tun. Sie kann das nur für ihre Grundstücke. Deshalb haben wir eine Stellungnahme aus Sicht der Stadt und mit Bezug auf unser Eigentum in Otterbach, die Wohnhäuser Basler Straße 97 und 99 sowie Nonnenholzstraße 3, abgegeben. Wir haben aber zusätzliche Forderungen gestellt, die die möglichen Belastungen reduzieren sollen. Und wir ...

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