Prozess im Mordfall Maria L.

Hussein K. vor Gericht: Ein taktisches Geständnis?

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Di, 12. September 2017 um 00:00 Uhr

Freiburg

Im Prozess um den gewaltsamen Tod der Freiburger Studentin Maria L. hat der Angeklagte geredet – und doch nicht alles gesagt. Ist er ein kleines Häuflein Elend? Oder ein begabter Schauspieler?

Manchmal ist es ein Dementi, das stutzig macht. Dieser Tag beginnt mit einem solchen Dementi. "Es ist mir wichtig darauf hinzuweisen", sagt Sebastian Glathe, der Pflichtverteidiger von Hussein K., "dass die Erklärung von ihm selber formuliert worden ist." Auch sei sie, obwohl sie seinem Mandanten auf Dari, seiner Muttersprache, schriftlich vorliegt, "in keiner Form anwaltlich vorgeprüft". Man muss das so stehen lassen. Und doch lässt auch dieser zweite Verhandlungstag des Sexualmordprozesses rätseln, wer dieser junge Mann auf der Anklagebank eigentlich ist.

Ist er jenes lebensmüde Häufchen Elend, das er zu sein vorgibt, das "tägliche Qualen leidet", ...

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