Wissenswert

Der deutsche Döner

Michael Heilemann

Von Michael Heilemann

Mo, 29. Juni 2020 um 16:00 Uhr

Panorama

Gegen den Hunger zwischendurch holen sich die Deutschen gern einen Döner. Wer hat ihn eigentlich nach Deutschland gebracht? Dies und anderes Wissenswerte erfahren Sie hier.

» Döner ist eines der populärsten Fast-Food-Gerichte in Deutschland. Wie viele Läden es gibt? Etwa 25 000, sagt Ibrahim Ferah vom Fachmagazin Dönerci. Als gesichert dürfte gelten, dass Berlin die Stadt mit der höchsten Dönerläden-Dichte ist.

Der deutsche Döner ist anders als der türkische, sagt Cem Kan, der das "Euphrat" in Freiburg betreibt. Das Original wird auf einem Teller mit Reisunterlage gegessen. Hierzulande hat sich die straßentaugliche Brothülle durchgesetzt. Döner gibt es "mit oder ohne scharf". Ganz wichtig: Oben drauf kommt Soße.

» Modernste Technik hält auch in Dönerläden Einzug. Duran Alkadur stellt in Aalen Döner-Roboter her, die das Fleisch portionsgerecht absäbeln.

Und wer ist der Urvater des deutschen Döner? Mehrere Gastarbeiter reklamieren den Titel für sich. Einer ist Kadir Nurman, der 1972 in Berlin einen Imbiss eröffnete. Er wurde 2011 vom Verein türkische Dönerhersteller für sein Lebenswerk geehrt.