Zwischen Deutschland und Frankreich

Der Grenzübergang Schwanau/Gerstheim wird gesperrt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 25. Juni 2019 um 18:49 Uhr

Elsass

Von Freitagfrüh bis Sonntagabend ist der Übergang für den Verkehr dicht. Wer nach Frankreich oder Deutschland will, muss auf benachbarte Rheinübergänge ausweichen.

Wegen des Baus des Rückhalteraums Elzmündung muss der Grenzübergang Schwanau/Gerstheim (L 100) zwischen Nonnenweier und Gerstheim von Freitag, 28. Juni, 8 Uhr, bis Sonntag, 30. Juni, 18 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr muss auf die benachbarten Rheinübergänge (Fähre Rhinau/Kappel oder Brücke Altenheim) ausweichen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums.

Auf etwa zwei Kilometern Länge wurde hier die Straße entlang des Rheinseitendamms bereits angehoben, was unter halbseitiger Sperrung möglich war. Der Einbau der finalen Deckschicht erfordert nun eine beidseitige Sperrung, da das Material sich setzen muss. Im Detail erfolgt die Sperrung der L 100 in Richtung Grenzübergang nach Nonnenweier ab der Brücke über die Elz/Altrheinzug (Sportplatz Nonnenweier) bis zum Hauptwehr Gerstheim.

Auch Radler und Fußgänger kommen nicht zum Damm

Während dieser Zeit können auch keine Fahrradfahrer und Fußgänger über den parallel verlaufenden Radweg an den Rheinseitendamm gelangen. Sie werden gebeten, über andere Zugangsstellen an den Rheinseitendamm zu gelangen, der während der beidseitigen Sperrung ungehindert nutzbar bleibt.

Als ausgeschilderte Ausweichmöglichkeit steht für Autofahrer unter anderem der Grenzübergang bei Altenheim über die L 98 oder die Fähre Rhinau/Kappel zur Verfügung. Auch auf der französischen Seite wird auf die Sperrung bereits im Bereich Kreisel D 426/D 20 hingewiesen – die Zufahrt ist aber für Anlieger Richtung Schleuse und für den Notfall möglich. Nutzer müssen sich aber im Klaren sein, dass bei der Barriere auf deutscher Seite Schluss ist – das heißt, Durchgangsverkehr ist nicht möglich.