Corona-Krise

Der Masken-Mangel war erwartbar – und nur Bayern kann die Produktion erzwingen

Christian Rath

Von Christian Rath

Di, 07. April 2020 um 19:41 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Eine Analyse von 2012 sprach bereits von Masken-Engpässen im Pandemiefall. Nur Bayern kann Betriebe zur Herstellung von Medizinprodukten verpflichten – bis jetzt.

Kaum etwas läuft in der Corona-Krise so schlecht wie die Beschaffung von Schutzmasken für das Gesundheitswesen. Im Moment kann niemand garantieren, dass es im Fall der höchsten Belastung für das Personal noch genug Masken mit Filterfunktion und einfache OP-Masken gibt. Das verunsichert nicht nur die Helfer, es untergräbt auch das Vertrauen der Bevölkerung in die Kompetenz der staatlichen Krisenvorsorge.

Der Mangel erstaunt schon deshalb, weil es Warnungen gab. So hat der Bund im Rahmen einer Risikoanalyse 2012 eine "Pandemie" durchgespielt. Ein Ergebnis war: Im Gesundheitssystem wird es zu Engpässen bei persönlichen Schutzausrüstungen und Desinfektionsmitteln kommen.

Großteil der Masken wird in China produziert
Die Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Denn ein Großteil der benötigten ...

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