Der Wert des Waldes

Julia Jacob

Von Julia Jacob

So, 10. Februar 2019

Müllheim

Der Sonntag Im Streit um den Müllheimer Eichwald geht es um Eichen, Erholung und Ertrag.

Im Streit um den Müllheimer Eichwald scheinen die Fronten verhärtet. Die Stadt will an der Umsetzung des Forsteinrichtungswerks festhalten, die Bürgerinitiative einen Fäll-Stopp erwirken. Beide wollen die Eichen schützen – mit unterschiedlichen Ansätzen.

Schon der Name verrät es. Der kommunale Forst in Müllheim verdankt seinen Namen der Eiche. Das macht ihn zu einer regionalen Besonderheit. Nirgends sonst in der Raumschaft gibt es einen größeren zusammenhängenden Bestand. Der Eichwald erstreckt sich über 400 Hektar. Ein reiner Eichenwald ist er aber schon lange nicht mehr. Aktuell liegt der Anteil der Eiche am Baum-Mix bei rund 45 Prozent, noch vor hundert Jahren soll er fast doppelt so hoch gewesen sein. Stärkster Konkurrent der Eiche ist die Buche, ein Laubbaum, der offenbar auch mit wenig Licht zurechtkommt und die Eiche regelrecht in seinen Schatten stellt.

"Licht ist der entscheidende Faktor", betont denn auch Karl-Ludwig Gerecke, Fachbereichsleiter für den Forst im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. ...

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