Buch in der Diskussion

Der Wutbürger und die Bahn: Arno Luiks "Schaden in der Oberleitung"

Franz Schmider

Von Franz Schmider

Di, 03. September 2019 um 21:48 Uhr

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Der Journalist Arno Luik legt in "Schaden in der Oberleitung" die Misere mit der Deutschen Bahn schonungslos offen. Am 8. September wird sein Buch in Oberrotweil vorgestellt.

Der Begriff ist nun einmal geprägt, er ist entstanden im Zusammenhang mit den Protesten gegen den Bahnhofsbau in Stuttgart: Wutbürger. Die Bezeichnung muss nicht gefallen, sie ist aber treffend. Bürger sind wütend über das, was dort passiert, und sie artikulieren diese Wut, die eine gesteigerte Form des Protestes ist, emotional aufgeladen. Arno Luik, Sohn eines schwäbischen Bahnhofsvorstehers alter Schule, ist in den Jahren, in denen er als Journalist für den Stern das Geschehen in Stuttgart verfolgt hat und darüber bis an den Rand der Verzweiflung enttäuscht wurde, mehr und mehr zum Wutbürger geworden. Der Furor seines neuen Buches über den Zustand der Deutschen Bahn "Schaden in der Oberleitung" darf da als Beleg gelten.

Und so muss man bei der Lektüre unterscheiden zwischen den Inhalten und der Form, in der sie präsentiert werden. Inhaltlich streut Luik mit seinem Buch genau ...

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