Bund finanziert Imamausbildung mit

Armin Käfer

Von Armin Käfer

Fr, 15. Oktober 2010

Deutschland

Drei Universitäten starten im Wintersemester 2011 mit Islamstudiengängen / Dafür bekommen sie 16 Millionen Euro Unterstützung.

BERLIN. Es gibt mehr als 200 Moscheen und 2600 Gebetsräume für Muslime in Deutschland. 1800 der 2000 Imame, die ihre Glaubensbrüder hierzulande betreuen, sprechen kein Deutsch. Das soll sich ändern. Vom Wintersemester 2011 an werden an drei Universitäten Imame und islamische Religionslehrer ausgebildet: in Tübingen, Osnabrück und Münster. Der Staat finanziert das mit insgesamt 16 Millionen Euro. Damit sollen bis zu 500 Studienplätze geschaffen werden.

Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) erhofft sich davon Impulse, welche die Selbstreflexion, Selbstkritik und Aufklärung des Islam fördern. In Osnabrück ist bereits zu besichtigen, wie man sich das Imamstudium vorzustellen hat. Dort hat in dieser Woche ein Projekt zur Weiterbildung von Imamen begonnen. Der Impuls für die Ausbildung islamischer Religionslehrer und Prediger an öffentlichen Hochschulen kam unter anderem aus der Islamkonferenz, die Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufen hat. Anfang dieses Jahres hatte der ...

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