Der Luther unserer Tage?

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Sa, 07. April 2012

Deutschland

Mit seinem Gedicht deutet Grass in Wahrheit Geschichte um.

Das also soll jetzt Günter Grass’ Vermächtnis sein. Dieses "Gedicht", das jene überwältigende Reaktion hervorgerufen hat, die sich sein Autor gewünscht haben mag, wenn auch in anderer Richtung, ist "mit letzter Tinte" geschrieben. So steht es dort. Kann es sein, dass ein bald 85-jähriger Autor, der es bis zur höchsten Adelung, dem Literaturnobelpreis, gebracht hat, vor den entsetzten Augen der Weltöffentlichkeit mit seiner Biographie – dem "Makel seiner Herkunft" –, ins Reine kommen will, indem er sagt, "was gesagt werden muss"? Und gesagt werden muss, dass Israel nicht (länger) Opfer, sondern Täter der Weltgeschichte sei. So kann und darf sich der Täter von einst, ...

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