Kölner Urteil zu Beschneidung

Politik will richterliches Beschneidungsverbot einkassieren

Michael Fischer, dpa

Von Michael Fischer & dpa

Fr, 13. Juli 2012 um 16:12 Uhr

Deutschland

Nach langem Zögern drückt die Bundesregierung aufs Tempo: Sie will schnell klarstellen, dass religiöse Beschneidung keine Körperverletzung ist. Das letzte Wort werden aber wohl wieder einmal Richter haben.

Die Bundesregierung hat lange gebraucht, um auf das Beschneidungsverbot des Kölner Landgerichts zu reagieren. Mehr als zwei Wochen lang ließen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die zuständige Justizminister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) einen internationalen Sturm der Entrüstung über sich ergehen, ohne klar und deutlich Stellung zu beziehen.

Der zuständige Parlamentsausschuss der israelischen Knesset lud den deutschen Botschafter vor, um eine Erklärung für die richterliche Bewertung der religiösen Beschneidung als Körperverletzung ...

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