Die Bagger rücken in Otterbach an

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Fr, 03. September 2021

Weil am Rhein

Mitte des Monats beginnen die Bauarbeiten für die Holzhäuser mit zwölf Wohnungen.

(us). Bereits Mitte September beginnen die Bauarbeiten zu den beiden Mehrfamilienhäusern, die an der Ecke Basler Straße und Nonnenholzstraße entstehen werden. Läuft alles nach Plan, wovon Geschäftsführer Andreas Heiler ausgeht, sollten die zwölf Wohnungen im März des kommenden Jahres fertiggestellt sein. Mit dem Bezug der Wohnungen sei im April 2022 zu rechnen, blicken Heilere und sein ehrenamtlicher Kollege, Erster Bürgermeister Rudolf Koger, voraus.

Das Besondere an den Mehrfamilienhäusern ist die Bauweise. Die beiden Gebäude werden von einem Generalunternehmer in Holzmodulbauweise erstellt. Das bedeutet, dass die Module weitgehend vorgerichtet und an Ort und Stelle zusammengefügt werden. Da man für das Aufrichten der Häuser eine Schweizer Niederlassung der überregional agierenden Firma verpflichtet hat, rechnen Heiler und Koger damit, dass dieser Teil der Arbeit relativ rasch bewerkstelligt sein sollte. Das Schweizer Unternehmen sei dafür bekannt, "besser organisiert und höher strukturiert" zu sein, als andere Mitbewerber auch aus dem eigenen Betrieb, sei der Weiler Wohnbau versichert worden, so Heiler.

Trotz der Engpässe, speziell auf dem Markt für Schnittholz, gehen Koger und Heiler davon aus, dass von der Firma alle Liefertermine gehalten werden können. Die einzelnen Holzmodule werden in Slowenien gefertigt und sollen bis Weihnachten fertig sein, sieht der Bauzeitenplan vor, den das Unternehmen mit der Wohnbau vereinbart habe. Der Transport und die Montage werden dann folgen und sollen bis März abgeschlossen sein.

Bereits im Vorfeld hat die untere Naturschutzbehörde grünes Licht für das Bauprojekt gegeben – nachdem die Vergrämung der Eidechsen auf dem Gelände abgeschlossen wurde. Die Amphibien konnten, so Heiler, in mehrere Habitate in der unmittelbaren Nähe umgesiedelt werden, so dass sie durch die Baumaßnahmen nicht weiter beeinträchtigt werden sollten.

Um eine geringfügige Verschiebung eines der neuen Habitate habe die Wohnbau jüngst bei der Naturschutzbehörde nachgefragt. Sollte auf diese Bitte eingegangen werden, könnten die Baugruben deutlich effizienter ausgehoben werden, erklärt Heiler.

Die Vermietung der zwölf Wohnungen werde, ungeachtet des relativ langen Vorlaufes, erst jetzt aufgenommen, erklärt Heiler. Allerdings habe die Caritas bereits großes Interesse an den Ein-Zimmerwohnungen bekundet. Frei auf den Markt kommen in jedem Fall die Zwei- und Dreizimmerwohnungen, kündigt Heiler an.