Leitartikel

Die deutsche Armutsdebatte geht schon wieder an den Armen vorbei

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Mo, 12. März 2018 um 22:04 Uhr

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BZ-Plus Jetzt wird in Deutschland wieder mal über Armut gestritten. Doch wie so oft, ist das eine traurige Veranstaltung. Die Armen haben wenig von den ideologischen Scharmützeln. Und auch der neue Koalitionsvertrag macht nicht wirklich Mut.

Wird im reichen Deutschland über Armut gestritten, geht es selten um die Bedürftigen. Geführt werden ideologische Scharmützel. Das ist empörend.

Jüngst versuchten viele aus dem linken Lager, die Schlangen vor den Sozialvereinen namens Tafel für sich zu instrumentalisieren und damit die Notwendigkeit einer stärkeren Umverteilung zu begründen. Der Andrang bei den Tafeln beweise, wie sozial ungerecht es zugehe.

Stattdessen sind die 900 Tafeln mit ihren ehrenamtlichen Helfern Ausdruck einer großen, privaten, pragmatischen Hilfsbereitschaft. ...

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