Mit Führungen

Die Eröffnung des Bürstenmuseums Todtnau steht bevor

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 16. September 2020 um 08:31 Uhr

Todtnau

Am 26. und 27. September findet die Eröffnung des Bürstenmuseums in Todtnau statt. Coronabedingt wird es keine große Festveranstaltung geben. Stattdessen bietet das Museum sechs Führungen an.

Die Eröffnung des Bürstenmuseums Todtnau steht bevor: Am Wochenende 26./27. September wird die Einrichtung in der Feldbergstraße erstmals vorgestellt. Dabei wird auch das neu gestaltete Nessler-Museum präsentiert. Interessierte können sich zu zweistündigen Führungen anmelden jeweils um 11, 14 und 17 Uhr. Die Anzahl der Teilnehmer ist wegen der Corona-Pandemie auf 20 begrenzt. "Aufgrund der notwendigen Schutzmaßnahmen müssen wir die Eröffnung etwas anders gestalten. Anstatt einem großen Eröffnungsevent werden wir sechs kleinere identische Veranstaltungen durchführen", kündigt der Todtnauer Kulturhausverein an.

Thema wird die Geschichte der Todtnauer Bürstenindustrie sein, die im Jahre 1770 begann. Damals hatte Leodegar Thoma die Arbeitsteilung in der Herstellung von Bürsten eingeführt. Daraus wurde bekanntlich ein richtiges Gewerbe und eine Industrie. Heute ist die Todtnauer Bürstenindustrie geprägt von modernen und innovativen Unternehmen, die weltweit erfolgreich tätig sind – dies soll im neuen Museum lebendig werden mit echten Maschinen und einer modernen Ausstattung. Darauf freuen sich die erste Vereinsvorsitzende Ursula Drändle-Heger, Monika Schneider (zuständig fürs Nessler-Museum) und Ralf Andreas Thoma (Bürstenmuseum).
Anmeldung mit Namen und Anschrift aller Teilnehmer unter Tel. 07671/420, E-Mail: info@kulturhaus-todtnau.de