Überblick

Bankenrettung in Deutschland: Die Rechnung, bitte!

Rolf Obertreis und Bernd Kramer

Von Rolf Obertreis & Bernd Kramer

Sa, 31. August 2013 um 00:00 Uhr

Wie viel kostet den deutschen Steuerzahler die Bankenrettung? Der Münchener Finanzprofessor Christoph Kaserer schätzt diese Kosten am Ende auf 34 bis 52 Milliarden Euro. Ein Zwischenstandsbericht.

Unter dem Strich wird am Ende eine elfstellige Zahl stehen. Daran zweifelt kaum ein Ökonom. Und vermutlich macht sich auch der Bundesfinanzminister keine Illusionen. Die Rettung der Banken wird teuer und den deutschen Steuerzahler wohl einen zweistelligen Milliardenbetrag kosten. Noch steht die endgültige Summe nicht fest, die Abrechnung ist längst nicht fertig und wird vermutlich noch Jahre auf sich warten lassen. Einige der Wertpapiere, welche die Banken in die Krise gestürzt haben, könnten auch wieder an Wert gewinnen.

Zumindest gibt es aber Annäherungswerte: Der Bankenrettungsfonds Soffin hat bislang Verluste von rund 21,5 Milliarden Euro angehäuft, für die Pleite der Mittelstandsbank IKB musste die Staatsbank KfW zehn Milliarden Euro auf den Tisch legen.

Dazu addieren sich die Kosten für die Pleite der West-LB und die Schieflagen diverser anderer Landesbanken. Der Münchener Finanzprofessor Christoph Kaserer schätzt die Kosten, die vom deutschen Steuerzahler zu tragen sind, am Ende auf 34 bis 52 Milliarden Euro.

Der Rettungsanker
Der Bund hatte den Bankenrettungsfonds Soffin im Herbst vor fünf Jahren eingerichtet, nachdem am 15. September 2008 die US-Investmentbank Lehman Brothers zusammengebrochen war. Der Kollaps dieser Bank hatte die Finanzkrise ...

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