Neue Kübel

Die Schopfheimer Fußgängerzone blüht optisch auf

Gerald Nill

Von Gerald Nill

Sa, 24. Oktober 2020 um 13:00 Uhr

Schopfheim

Zehn Kugelahornbäume in Pflanzkübeln zieren die neue Fußgängerzone. Sie sind das Ergebnis einer Gemeinschaftsaktion des Unternehmens Magnetic Autocontrol und der Stadt Schopfheim.

In einer Gemeinschaftsaktion haben das Unternehmen Magnetic Autocontrol und die Stadt etwas für ein schöneres Stadtbild in der umgebauten Scheffelstraße sowie für den Mikroklimaschutz in der Innenstadt getan. Insgesamt zieren zehn Kugelahornbäume in eleganten Pflanzkübeln die neue Fußgängerzone.

"Den Gemeinderäten fehlte in der Scheffelstraße doch noch das Grün", räumte Bürgermeister Dirk Harscher ein. Da kam das Angebot der Fahrnauer Firma Magnetic eines Öko-Sponsorings genau zur richtigen Zeit. "Insgesamt spenden wir der Stadt in diesem Jahr 15.000 Euro für Bäume", berichtet Arno Steiner, Geschäftsführer der Fahrnauer Niederlassung. Die Idee, etwas als Ausgleich für beruflich erforderliche Auslandsreisen zu tun und nebenbei die Fahrnauer Niederlassung mit ihren 115 Mitarbeitern in Schopfheim etwas bekannter zu machen, hatte seine Mitarbeiterin Cindy Thiedmann.

Die Kronen werden noch zulegen

Magnetic hat bereits 1000 Bäume in Gersbach gespendet, jetzt die zehn Kugelahorne, die besonders robust seien und auch heiße Sommer überstehen. Es sei schön, dass sich Schopfheim für den Umweltschutz einsetze, merkte Steiner an und fügte hinzu: Die blühenden Bienenwiesen in Fahrnau seien nicht nur eine Augenweide, sondern erfüllten auch einen wichtigen ökologischen Zweck.

"Wir sind dankbar, dass wir ein Unternehmen in Schopfheim haben, das sich für den Umweltschutz engagiert", meinte Bürgermeister Dirk Harscher in Bezug auf die Baumspende und versicherte, dass die Kronen noch zulegen werden; sie hätten für den Transport zurückgeschnitten werden müssen. Die Umsetzung der Spendenaktion sei "pragmatisch und schnell" erfolgt. Stadtplaner Peter Egi betonte, dass die Pflanzkübel, die rund 12.000 Euro kosten, sowohl elegant als auch robust seien und in einer besonders großen Ausführung gewählt wurden. Weitere Kübel sollten in der Innenstadt aufgestellt werden, das sei der ausdrückliche Wunsch der Stadt, die bei dieser Gelegenheit dafür warb, weitere Patenschaften und Sponsoren für die gute Sache zu finden.