Kommentar

Die SPD-Forderung nach einer Vermögenssteuer folgt einem gesellschaftlichen Trend

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Mo, 26. August 2019 um 20:28 Uhr

Kommentare

BZ-Plus Selbst auf mögliche volkswirtschaftliche Schäden mag die SPD keine Rücksicht nehmen. Mit der Vermögenssteuer-Forderung begibt sie sich erneut in eine Neiddebatte.

Framing ist hipp. Politik und Kommunikationsbranche tun so, als hätten sie endlich eine Formel gefunden, mit der sich für fast jedes Anliegen Zustimmung herbeizaubern lässt. Dabei haben die Kunst, Dinge so zu benennen, dass sie entweder gewollt positiv oder negativ beim Publikum ankommen, schon die Altvorderen beherrscht.

Solidaritätszuschlag – diese Wortschöpfung der Regierung Helmut Kohl war nach der deutschen Einheit der ideale Name für die Idee, den Bürgerinnen und Bürgern für den Aufbau im Osten extra Steuern abzuverlangen. Und die Vermögenssteuer galt einem ...

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