Die Wehrmacht und ihre weißen Raben

Mi, 03. Januar 2001

Kultur

In Bremen wurde das Handeln von Offizieren untersucht, die sich gegen Holocaust und verbrecherische Kriegsführung stellten.

Die deutschen Behörden bezifferten den Sachschaden auf mehrere tausend Reichsmark. Der ausgebrannte Wehrmacht-Lkw, der im Frühjahr 1943 am Ufer eines weißrussischen Flusses gefunden worden war, hatte nur noch Schrottwert. Verantwortlich dafür: der Hauptmann Willi Schulz aus Dresden, zuletzt bei einer Dienststelle in Minsk eingesetzt. Jetzt wurde nach ihm gefahndet, er galt als fahnenflüchtig. Was die Verfolger wohl nicht wussten: Schulz war nicht allein zu den Partisanen übergelaufen. An Bord waren auch 25 Flüchtlinge aus dem Ghetto Minsk, darunter Schulz' jüdische Geliebte Ilse Stein und deren Schwestern, die er so alle vor dem sicheren Tod bewahrt hatte.

Die Suche nach den Helfern und Rettern
Dies berichtete der Frankfurter Journalist Johannes Winter kürzlich auf einer Arbeitstagung in Bremen, auf der über bislang weitgehend unbekannte Fälle von ...

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