Stimmungsbild

Fraktionen im Freiburger Rat beschäftigen sich mit Konzepten zur Nutzung der Stadthalle

Fabian Vögtle

Von Fabian Vögtle

Sa, 12. Oktober 2019 um 15:14 Uhr

Freiburg

Die vielen Nutzungsideen für die Stadthalle werden auch in den Fraktionen mit Interesse aufgenommen. Carolin Jenkner von der CDU ist sich sicher, dass die Liste der Ideen noch länger wird.

Im Rathaus und in den Fraktionen wird über die bereits bekannten Konzepte für die künftige Nutzung des fast leerstehenden Gebäudes diskutiert. "Die Stadthalle ist wie prädestiniert dafür, ein Hotspot für die Gründer-, Sub- und Popkultur sowie für Proberäume, Kreativwirtschaft und mehr zu werden", sagt Maria Mena, Vorsitzende der Fraktion Jupi im Gemeinderat.

Neben der Art der Nutzung müsse jedoch die Frage der Finanzierung gleichrangig betrachtet werden. Darauf verweisen auch andere Fraktionen. "Wir erwarten von der Stadt, die finanziellen Gegebenheiten der Vorschläge zu prüfen und uns vorzulegen, was unter haushalterischen Gesichtspunkten überhaupt realisierbar sein wird", betont Sascha Fiek (FDP/BfF). Sowohl die Konzepte einer mobilen Erlebniswelt als auch des Filmstudios finden derweil Befürworter in der Kommunalpolitik. "Beide Ideen passen aus unserer Sicht gut zur Stadt", findet Timothy Simms von den Grünen, der sich aber wie auch andere Stadträtinnen und Stadträte noch nicht festlegen will.

"Wir unterstützen grundsätzlich alle Überlegungen und Initiativen, die die alte Stadthalle aus dem Dornröschenschlaf holen", sagt dazu Johannes Gröger, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler. Die Fraktion "Eine Stadt für alle" spricht sich für eine offen-kulturelle Nutzung aus. Diese sei einer vornehmlich gewerblichen Nutzung vorzuziehen, so Stadtrat Gregor Mohlberg. Die SPD/Kulturliste geht davon aus, dass es in den nächsten Fachausschusssitzungen und anschließenden Diskussionen eine einheitliche Meinungsfindung geben wird. Die CDU-Fraktionsvorsitzende Carolin Jenkner ist sich sicher, dass die Liste an Interessenten in den nächsten Wochen noch länger werden wird.