Eco Grand Prix

E-Autos liefern sich ein 24-Stunden-Rennen auf den Schauinsland

Uwe Mauch

Von Uwe Mauch

Fr, 26. Juni 2020 um 15:18 Uhr

Freiburg

Teslas, BMWs und Jaguare zeigen am Wochenende beim zweiten Eco Grand Prix in Freiburg, was in ihnen steckt. Wer zuschauen will, muss sich jedoch mit einem Online-Event begnügen.

Diesmal geht es nicht darum, möglichst effizient viele Runden innerhalb von vier Stunden zu schaffen, sondern 24 Stunden durchzufahren. Start und Ziel ist der Parkplatz am Rathaus im Stühlinger, wo die 18 Teams ihre Fahrzeuge auch aufladen können, darunter mehrere Tesla-Modelle, ein Jaguar I-Pace, ein BMW i3 oder ein Renault Zoe. Der Rundkurs führt wieder auf den Schauinsland und über die Gießhübelstraße zurück.

"Wir wollen auch für einen Lichtblick in Corona-Zeiten sorgen", sagt der gebürtige Freiburger und Wahl-Hannoveraner Luc Perraudin, der die Idee zum Eco Grand Prix hatte und ihn vergangenes Jahr erstmals nach Freiburg brachte – einer von dreien in Deutschland.

Auftakt ist diesmal am Samstag, 27. Juni, um 13 Uhr mit der Begrüßung von Baubürgermeister Martin Haag.

Autos lassen sich auf Karte im Netz verfolgen

Der Startschuss fällt um 14 Uhr. Wegen der Pandemie findet das Rennen ohne Zuschauer statt, doch Zuschauen ist dennoch möglich: "Wir präsentieren ein spannendes Online-Event in Echtzeit", sagt Perraudin. Man kann auf einer Karte die einzelnen Fahrzeuge verfolgen. Nach 24 Stunden wird abgerechnet: Wer hat wie viele Runden geschafft, ohne zu laden? Wer eine Geschwindigkeitsbeschränkung ignoriert, wird "bestraft". Jedes Team besteht aus mindestens drei Fahrern, die höchstens vier Stunden am Stück am Steuer sitzen dürfen.

Perraudins Anliegen sind nicht so sehr Rekorde, als vielmehr die "Leistungsfähigkeit dieser Technologie zu zeigen". Die Fahrzeuge, meint er, legten immerhin eine Strecke von Freiburg nach Südfrankreich zurück.
Die 18 Teams in Echtzeit auf ecograndprix.com/live

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