Baden-Württemberg

"Echt sein": Warum Politiker gerne Dialekt sprechen

Bettina Grachtrup, dpa

Von Bettina Grachtrup & dpa

Di, 23. April 2019 um 13:30 Uhr

Südwest

Badisch, Schwäbisch, Kurpfälzisch: In Baden-Württemberg sprechen Politiker oft ihren Dialekt. Was früher als provinziell galt, passt heute prima ins politische Konzept - mit Grenzen.

Wenn Manuel Hagel redet, wundert sich so mancher Zuhörer aus nördlichen Gefilden. Da wird das "Ist" zum "Isch", das "Ich" zum "I", und der Zugereiste vernimmt Wörter, die er so noch nie zuvor gehört hat. Der Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg ist 30 Jahre alt und spricht breitesten, schwäbischen Dialekt. Damit ist er aufgewachsen. "Freilich war es keine bewusste Entscheidung, Schwäbisch zu lernen - heute Dialekt zu sprechen, ist es aber durchaus", sagt er.

Für Hagel ist der Dialekt Ausdruck von Zugehörigkeit, Heimat und Kultur. Er will damit auch einem Verdruss entgegenwirken, den manche Bürger angesichts von Politikern empfinden, die ihrer Meinung nach zu abgehoben oder zu gleichförmig sind. "Ich ...

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