Feuerwehreinsatz

Ein Haus in Gottenheim ist nach einem Brand nicht bewohnbar

Sophia Hesser

Von Sophia Hesser

Fr, 30. April 2021 um 10:39 Uhr

Gottenheim

Im Kellerraum eines Gebäudes in der Hauptstraße ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen.

Gegen 2.30 Uhr wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Feuerwehr alarmiert. In einem Haus in der Hauptstraße der Gemeinde ist in einem Kellerraum ein Feuer ausgebrochen. Drei Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen und standen bei Eintreffen der Feuerwehr unverletzt auf der Straße. Der Keller und das Erdgeschoss waren stark verraucht. Das berichtet Kommandant Dominik Zimmermann von der Feuerwehr Gottenheim, die mit 19 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort war. Zudem waren die Bötzinger Wehr mit 23 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen sowie zwei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei vor Ort.

Kurz nach 3 Uhr war das Feuer gelöscht. Das Feuer hat sich lediglich auf den Kellerraum beschränkt, der komplett ausgebrannt ist. Jedoch hat die starke Hitze enormen Schaden im Keller angerichtet. Sämtliche Leitungen seien etwa geschmolzen.

Die Brandursache ist bisher unbekannt

Der Rauch ist laut Zimmermann bis in das Erd-, Ober- und Dachgeschoss gezogen. Das Haus wurde deshalb von der Feuerwehr belüftet, ist aber laut Kommandant erst einmal nicht bewohnbar.

Zunächst schienen alle Personen aus dem Haus unverletzt zu sein, sie wurden vor Ort untersucht. Eine Personen wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.

Der Schaden liegt bei 250 000 bis 300 000 Euro

Zur Ursache des Brands kann die Feuerwehr keine Auskunft geben. Laut Polizeibericht hat das Polizeirevier Breisach die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Schaden wird laut Polizei auf rund 250 000 bis 300 000 Euro geschätzt.

In der Nacht des Brandes kam auch Gottenheims Bürgermeister Christian Riesterer zum Einsatzort. "Zum Glück ist den Bewohnern nichts passiert, der Brand jedoch ist ein großes Unglück", sagte er am Freitag gegenüber der BZ. Mit der Person im Krankenhaus habe er bereits am Tag nach dem Brand gesprochen – ihr ginge es den Umständen entsprechend. Die beiden anderen Bewohner seien in einem Hotel und bei Verwandten untergekommen. Für die drei Bewohner will die Gemeinde nun eine längerfristige Unterkunft – etwa eine Ferienwohnung – suchen. "Es ist wichtig, dass wir sie jetzt unterstützen und gut unterbringen, sie in einem sicheren Umfeld sind und zur Ruhe kommen können", so Riesterer. Er sei "gottfroh, dass die Feuerwehr so schnell vor Ort war und niemand zu Schaden kam".