Förderverein Pro Spital

Ein Zeichen für die Zukunft

Axel Kremp

Von Axel Kremp

Mi, 11. September 2019 um 12:39 Uhr

Bad Säckingen

Der Förderverein Pro Spital investiert in den Gesundheitscampus und übergibt dem Rehaklinikum ein modernes Ultraschallgerät.

Seit der Schließung des Krankenhauses Bad Säckingen Ende 2017 hat sich der Förderverein Pro Spital ganz dem Gesundheitscampus verschrieben. Jetzt hat der Verein ein Zeichen gesetzt und dem Rehaklinikum für knapp 30 000 Euro ein neues Ultraschall gerät gekauft. Das Rehaklinikum soll bekanntlich ins ehemalige Spitalgebäude ziehen und eine Schlüsselrolle im Gesundheitscampus übernehmen.

"Wir wollten ein Zeichen setzen", sagt Fördervereins-Vorsitzende Beatrix Köster, die das neue Gerät gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Jürgen Stadler an Daniel Schlittenhardt, den Ärztlichen Direktor des Rehaklinikums, und an Heinrich Hakuba, den dortigen Chefarzt Angiologie, übergaben. Es sollte ein Zeichen an die Bevölkerung sein, dass es mit dem Campus vorwärts geht, aber auch ein Zeichen an junge Ärzte, dass in Campus und Klinikum mit modernen medizinischen Geräten gearbeitet wird.

Das neue Gerät ersetzt ein in die Jahre gekommenes Ultraschallgerät und wird im Rehaklinikum nach Angaben von Daniel Schlittenhardt insbesondere eingesetzt für Untersuchungen der Gelenke, Gefäße, des Bauchs und des Herzens. Weil Heinrich Hakuba, der Chefarzt Angiologie des Rehaklinikums, eine kassenärztliche Zulassung besitzt, können sich Kassenpatienten aus der Region im Fachbereich Lymphologie im Rehaklinikum ambulant untersuchen lassen. Sie profitieren von dem Gerät ebenso wie die Patienten, die nach orthopädischen oder unfallchirurgischen Eingriffen zur Anschlussheilbehandlung im Rehaklinikum weilen. Wie Daniel Schlittenhardt sagt, kommen etwa zehn Prozent der AHB-Patienten des Klinikums aus der Region Bad Säckingen.

Dem Förderverein war es wichtig, in den Campus zu investieren, bevor dieser seine Arbeit aufnehmen kann.