Eine "wunderbare" Begegnungsstätte

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 06. September 2019

Bad Bellingen

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Spielplatzprojekt in Hertingen mit 3000 Euro.

BAD BELLINGEN-HERTINGEN (BZ). Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt die Interessengemeinschaft Spielplatz Hertingen bei deren Projekt Spielplatz Hertingen mit 3000 Euro. Mit der Wiederbelebung des Kinderspielplatzes an der Bellingen Straße, so heißt es in einer Mitteilung des Kinderhilfswerks, sei nicht nur ein angemessener Spielraum für Kinder geschaffen worden, sondern auch eine Begegnungsstätte für Jung und Alt, die sich positiv auf das ganze Dorf auswirke.

Dazu erklärte Michael Kruse von der Regionalen Koordination des Kinderhilfswerkes kürzlich bei der symbolischen Scheckübergabe: "Es ist ein wichtiges Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, Kindern das Recht auf Spiel zu ermöglichen. Und wenn daraus noch eine Begegnungsstätte wird, ist das wunderbar. Ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert."

Bad Bellingens Bürgermeister Carsten Vogelpohl fügte hinzu: "Das Engagement des Deutschen Kinderhilfswerkes und der Hertinger Elterninitiative ist wegweisend und wertvoll für die Dorfgemeinschaft. Das Deutsche Kinderhilfswerk erweitert den Erlebnisraum der Kinder. Schließlich wird der neu geschaffene Spielplatz auch vom benachbarten, Anfang des Jahres wieder eröffneten Kindergartens rege genutzt." Vogelpohl dankte zudem den Nachbarn, die einen direkten Verbindungsweg über deren Privatgelände ermöglicht hatten.

"Wir Eltern sind sehr dankbar, dass das Deutsche Kinderhilfswerk unser Projekt mit drei Gerätschaften großzügig unterstützt hat, und freuen uns, dass der neue Spielplatz sich großer Beliebtheit, auch über die Dorfgrenzen hinaus, erfreut und stark frequentiert wird", ergänzte ein Sprecher der Interessengemeinschaft Spielplatz Hertingen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen fünf Jahren mit seinen Förderfonds übrigens 1983 Projekte mit insgesamt rund 6 116 000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhielten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, welche die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, heißt es weiter. Dabei gehe es vor allem um demokratische Teilhabe, Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, um gesunde Ernährung sowie kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen und Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz seien auch Förderschwerpunkte.