Eisenmann baut vor

Sigrun Rehm

Von Sigrun Rehm

Fr, 16. Oktober 2020

Südwest

Neue Regeln für Schulen, falls es mehr Infektionen gibt.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat für den Fall weiter steigender Corona-Neuansteckungen schärfere Regeln an den Schulen angekündigt und die Schulleitungen darüber informiert. "Das dynamische Infektionsgeschehen macht es erforderlich, dass wir die Schutzmaßnahmen an den Schulen anpassen", sagte sie. Diese sehen vor, dass die Maßnahmen zum Infektionsschutz für den Fall verschärft werden, dass die Pandemiestufe 3 ausgerufen wird. Dies geschieht bei einer landesweiten 7-Tages-Inzidenz von 35 und mehr Neuinfektionen je 100 000 Einwohner.

Die dann in Kraft tretenden Regeln sehen vor, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab Klasse 5 in weiterführenden sowie beruflichen Schulen auf den Unterricht ausgeweitet würde. Hinzu käme ein Zutrittsverbot für Menschen ohne Mund-Nasen-Bedeckung. Die Nutzung der Schulen für außerschulische Zwecke würde eingeschränkt, außerunterrichtliche Veranstaltungen würden ausgesetzt. Im Sportunterricht würden alle Betätigungen verboten, für die unmittelbarer Kontakt nötig ist. Ruft das Landesgesundheitsamt die Pandemiestufe 3 aus, werden die Schulen vom Kultusministerium informiert.