Wittelsheim

Giftmülldeponie Stocamine gefährdet das Grundwasser

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Mi, 05. Januar 2011 um 10:06 Uhr

Elsass

Wasser, Erdbewegungen und Zeit nagen an den Stollen der unterirdischen Deponie Stocamine bei Wittelsheim im Elsass. Die Frage ist nur: Wann gelangt das Gift auch ins Grundwasser?

Der Stollen zerbröselt. Metallscharniere halten den glitzernden Salzstein mühsam zusammen. Im Schacht nebenan stapeln sich bis unter die Decke die Säcke mit Sondermüll. 44.000 Tonnen Abfälle – mit Asbest, Zyanid und Quecksilber verseuchte Erde, Elektroabfälle und verbrannter Hausmüll – alles lagert in einer 1974 stillgelegten Kalimine im elsässischen Wittelsheim. Beim Blick über die Plastiksäcke, die Big Bags, von einer Trittleiter aus lässt sich in der staubigen Luft das Ende des 230 Meter langen Schachts nur erahnen. In die untere Schicht haben sich die Holzpaletten zwischen den schweren Säcken – gut und gerne eine halbe Tonne – tief eingegraben. "Ideal ist das nicht", gesteht der Generaldirektor von ...

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