Mit LED-Licht gegen dunkle Ecken

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Do, 05. Januar 2017

Emmendingen

Wie Stromsparen zugleich für eine deutlich höhere Leuchtwirkung sorgt – und damit das Sicherheitsgefühl erhöht.

EMMENDINGEN. Dem einen ist sie zu dunkel, dem anderen – man glaubt es kaum – zu hell. Die Rede ist von der Straßenbeleuchtung, die nicht allein der dunkleren Jahreszeit wegen in den Fokus gerückt ist. Licht vermittelt eben auch Sicherheitl, Überfälle und Übergriffe passieren oft in dunklen Ecken. Licht ist eine Domäne der Stadtwerke, obwohl die Stadt das Wie und Wieviel bestimmt. Ein Überblick über Lampen, Lichtwirkung und Bürgerwünsche.

Die Leuchten
Rund 3100 Leuchten erhellen Stadtgebiet und Ortschaften. Davon sind 1200 oder knapp 40 Prozent auf LED umgestellt, weitere folgen. Die neue Technik spart Energie: Wurden 2012 noch 1,25 Millionen Kilowattstunden für die Straßenbeleuchtung verbraucht, so waren es 2015 etwas mehr als eine Million (Zahlen für 2016 liegen noch nicht vor). Also etwa 20 Prozent weniger Energieverbrauch, obwohl die Zahl der Leuchten vor allem durch neue Baugebiete gestiegen ist: Und es dürften noch mehr werden, prognostiziert Karl-Heinrich Jung, Leiter der Stadtwerke: Schließlich ist die "sichere Stadt" ein aktuelles Thema und dazu gehört, siehe oben, das Licht.

Es gibt eine klare Aufgabenteilung: Für Betrieb, Unterhaltung und Wartung sind die Stadtwerke verantwortlich. Aber: "Die Stadt gibt vor, ob ein Weg oder Spielplatz beleuchtet werden soll", erklärt Jung. "Wir beraten, berechnen, bekommen den Auftrag und führen aus." Die rechtliche Seite ist also Sache der Stadt, die damit auch ...

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