Museumsbesuch soll Spaß machen

Sylvia-Karina Jahn

Von Sylvia-Karina Jahn

Sa, 15. Mai 2010

Emmendingen

Ein Rundgang durch die stadtgeschichtliche Sammlung vermittelt Geschichte komprimiert, unterhaltsam und überraschend.

Es geht um den Augengenuss." So beschreibt Hans-Jörg Jenne, Fachbereichsleiter Kultur bei der Stadtverwaltung, das neue Konzept für die stadtgeschichtliche Sammlung, die heute, Samstag, zum ersten Mal nach drei Jahren wieder geöffnet hat. Soll heißen: Texte werden sparsam und nur ergänzend verwendet und auf jegliche Form der elektronischen Präsentation wurde verzichtet. Statt dessen steht das Exponat, das Original im Mittelpunkt – und das Ergebnis lohnt nicht nur einen Besuch. Denn in den sieben Themenräumen erwartet die Besucher so manche Überraschung und nicht jede auf den ersten Blick.

Es lohnt sich also, zu stöbern und zu staunen, oft auch sich zu erinnern. Um 1900 warb Emmendingen für sich als Industriestadt – zu Recht, wie sich im Raum für Industriegeschichte ablesen lässt: Von den Burger Stumpen über Lederindustrie und Sackfabrik bis zum Wehrle-Werk, das ja in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert, sind alle großen Betriebe vertreten. Die Vernetzung zum größten, dem stadtgeschichtlichen Raum, zeigt sich bald: Dort finden sich Handwerk (von neun Brauereien bis zu den Metzgern, vertreten ...

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