Ende der Arbeiten an der Einsegnungshalle ist in Sicht

Stefan Limberger-Andris

Von Stefan Limberger-Andris

Mi, 08. April 2020

Bonndorf

Sanierung soll im Mai abgeschlossen werden / Kostenrahmen von rund 600 000 Euro wird voraussichtlich nicht überschritten.

BONNDORF (lim). Ab Mai wird die sanierte Einsegnungshalle auf dem Friedhof Bonndorf wahrscheinlich genutzt werden können. Die Arbeiten im und am Gebäude sind weit gediehen. Nach Auskunft von Jürgen Friedrich, Mitarbeiter im Stadtbauamt Bonndorf, seien noch kleiner Innenarbeiten zu erledigen, der Verputz müsse noch angebracht und die Außenanlage gerichtet werden. Die Maßnahme sei noch nicht abgerechnet, liege jedoch im Kostenrahmen, so Jürgen Friedrich auf BZ-Anfrage. Die Sanierung der Einsegnungshalle war im Dezember in Angriff genommen worden, das Sanierungsende hat sich geringfügig verschoben – vorgesehen war ursprünglich Ende März.

Der Bonndorfer Gemeinderat hatte dem Sanierungskonzept im März vergangenen Jahres zugestimmt und im August den Weg für Bauvergaben in Höhe von knapp 500 000 Euro freigemacht. Die Kostenschätzung der gesamten Sanierung liegt bei 600 000 Euro, im kommunalen Haushalt waren für die Gesamtmaßnahme 650 000 Euro eingestellt worden. Ein Komplettneubau hätte nach Berechnungen der Stadtverwaltung rund eine Millionen Euro gekostet.

Am äußeren Erscheinungsbild des Gebäudes ändert sich baulich wenig. Die meisten Arbeiten fielen in den Innenräumen der Einsegnungshalle an. Am augenfälligsten sind die Einrichtung von zwei Aufbahrungsräumen und einer Kühlzelle, eine barrierefreie Toilette sowie die Anpassung der von der Geistlichkeit genutzten Räume an moderne Bedürfnisse. Bis Sanierungsende werden der Boden der Einsegnungshalle neu gefliest, Wandputz und Deckenverkleidungen erneuert sein. Um wetterunabhängiger als bisher zu sein, wurde eine Glasfront als Alu-Schiebe-Fassade in dem bislang offenen Eingangsbereich eingebaut, eine elektrische Fußheizung soll in den kühleren Jahreszeiten für angenehmere Raumtemperaturen sorgen. Eine Umrüstung der Heizmethode sei im Bedarfsfall möglich, hatte Nicole Messerschmid vom Stadtbauamt bei der Projektvorstellung im August betont.