Die Spuren sind bis heute sichtbar

Ilona Hüge

Von Ilona Hüge

Do, 15. November 2012

Endingen

Die Endinger Geschichte um die "unschuldigen Kindlein" stand im Mittelpunkt eines Seminars und einer Exkursion.

ENDINGEN/BREISACH. Walter Moosmann hat im Rahmen der Reihe "Josel von Rosheim fehlt" des Breisacher Museums für Stadtgeschichte ein Seminar mit Exkursion gehalten. Im Mittelpunkt stand die Endinger Geschichte um die "unschuldigen Kindlein". Im Blauen Haus in Breisach gab es die Informationen zur historischen Mordgeschichte, in Endingen wurden die Orte dazu besichtigt.

Über 500 Jahre hielt sich der Kult um zwei kleine Kinder, die in Endingen angeblich einem Ritualmord von Juden zum Opfer gefallen sein sollen. Bis heute sind Spuren des Kults in der Stadt zu finden. Walter Moosmann, Autor und bekannt mit seinen Liedtexten und Reimen über den Widerstand im Wyhler Wald, hat sich mit der Geschichte seit Jahren befasst. 1991 veröffentlichte er den Beitrag "ein Pfahl im Löss".

Inzwischen sind weitere Forschungen zu Josel von Rosheim (1478 bis 1554) erschienen, ein Nachkomme der damals Beschuldigten, ...

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