Neu im Kino

Erik Poppes "Utøya, 22. Juli" zollt den Opfern des Massakers Respekt

Gabriele Schoder

Von Gabriele Schoder

Di, 18. September 2018 um 19:40 Uhr

Kino

BZ-Plus Erik Poppe hat einen Film über das von Anders Behring Breivik angerichtete Massaker auf der Insel Utøya gedreht – und wird dabei seiner Verpflichtung den Opfern gegenüber gerecht.

Sind sieben Jahre Abstand nicht viel zu wenig, um einen Film zu drehen über die schlimmste Katastrophe, die Norwegen seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt hat? Bietet er nicht zwangsläufig eine Plattform für den Täter, der bei seinem Prozess die mediale Aufmerksamkeit ja ganz offensichtlich genoss und sagte, er würde das Massaker genau so wieder begehen?

Der Rechtsextremist Anders Behring Breivik zündete am 22. Juli 2011 erst in Oslo vor dem Büro des Ministerpräsidenten eine Autobombe, die acht Menschen in den Tod riss und noch einmal zehn verletzte, und setzte anschließend schwer bewaffnet mit der Fähre auf die kleine Ferieninsel Utøya über, wo die Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiterpartei ein Sommercamp veranstaltete, und eröffnete gezielt und gnadenlos das Feuer auf die Ferienkinder.

In nur 72 Minuten erschoss er 69 Kinder und Jugendliche und verletzte weitere 110 zum Teil schwer. Darf ...

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