Zweifelsgrundsatz

Erneuter Freispruch im Neuenburger Feldmordprozess

Peter Sliwka

Von Peter Sliwka

Di, 23. Juli 2019 um 16:47 Uhr

Neuenburg

BZ-Plus Die angegebene Schockstarre sei nicht widerlegbar: Auch im zweiten Neuenburger Feldmordprozess urteilt das Gericht nach dem Zweifelsgrundsatz – und spricht den Angeklagten frei.

Freispruch. Das ist das Wort, auf das der 25-jährige Angeklagte im Neuenburger Feldmordprozess sehnsüchtig gewartet hat. Es ist am gestrigen Mittwochnachmittag für ihn nach dem 9. Februar 2017 zum zweiten Mal im Landgericht Freiburg gefallen. Nach der Großen Jugendkammer hat nun auch die 16. Große Strafkammer keine ausreichenden Argumente dafür gefunden, dass der Angeklagte als Mittäter oder Beihelfer an der Ermordung eines 21-jährigen Rumänen in der Nacht zum 29. Dezember 2014 auf einem Feld bei Neuenburg beteiligt gewesen ist. Für 18 Monate in Untersuchungshaft wird der Angeklagte entschädigt.



Über ein halbes Jahr hat die 16. Große Strafkammer unter der ruhigen und umsichtigen Verhandlungsführung von Alexander Schöpsdau Zeugen vernommen und ...

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