Erste Schokomasse war Chefsache

Martin Wendel

Von Martin Wendel

Sa, 29. September 2012

Endingen

Unternehmer Robert Vogels hat 1,8 Millionen Euro in seine Schokoladenproduktion investiert / Fabrikverkauf ab 4. Oktober.

ENDINGEN. Der Gewerbestandort Endingen hat einiges zu bieten, doch seit einigen Monaten ist das Spektrum der Erzeugnisse aus dem Industrie- und Gewerbegebiet um eine genussreiche Sache reicher – Schokolade made in Endingen. Seit Jahresbeginn produziert Unternehmer Robert Vogels an der Ersteiner Straße Schokolade nach eigener Rezeptur. Am Donnerstag, 4. Oktober, eröffnet die "Kaiserstuhl Chocolaterie" ihren Fabrikverkauf am Firmensitz.

Der Zugang in die Produktionsräume ist streng getrennt vom übrigen Gebäude, in einer Hygieneschleuse wartet weiße Schutzkleidung. Die soll nicht etwa Schokoflecken verhindern, sondern ist Teil der strengen Hygienevorschriften. Im Herzstück der Schokofabrik – dort, wo die Conche und die Tanks stehen – erwartet den Besucher wohlige Wärme. Robert Vogels erklärt, warum: "Unter 41 Grad gefriert Schokolade und wird hart." Das gilt es zu vermeiden. Immerhin fasst jeder der drei Tanks 1,5 Tonnen Schokomasse, ebenso die Conche, in der die Schokolade conchiert und gewalzt wird, bis sie den richtigen Schmelz hat.

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