Jens Spahn

Es ist völlig gleich, wie er sich entschieden hat

Alfons Engel Grenzach-Wyhlen

Von Alfons Engel Grenzach-Wyhlen

Do, 01. April 2021

Leserbriefe

Zu: "Den Faden verloren", Beitrag von Norbert Wallet (Die Dritte Seite, 17. März)

Als das Paul-Ehrlich-Institut einen Stopp für Astrazeneca ausgesprochen hat, hatte Gesundheitsminister Jens Spahn schon verloren. Es ist völlig gleich, wie er sich entschieden hat, ob für den Impfstopp oder für weiteres Impfen, die Medien hätten ihn in jedem Fall zerrissen. Bei der Kritik sagen sie "Spahn", meinen aber die CDU. Letzten Sommer prognostizierten die Wissenschaftler eine Zulassung des neuen Impfstoffes auf Herbst, frühestens Sommer 2021, andere Fachleute sprachen sogar von Anfang 2022. Wäre es dazu gekommen, hätte die Industrie so viel Zeit gehabt, um so viel Impfstoff herzustellen, wie wir benötigen, dann wäre das Impfen reibungslos vonstatten gegangen. Aber durch die frühere Genehmigung konnte ein dreiviertel Jahr vorher geimpft werden, es wird aber nicht als Segen, sondern als Versagen der Regierung kommentiert. Alfons Engel Grenzach-Wyhlen