Coronakrise

Europa-Park meldet Kurzarbeit an – 2000 Beschäftigte betroffen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 19. März 2020 um 18:14 Uhr

Rust

Für mehr als 2000 Beschäftigte des Europa-Park meldet die Geschäftsführung Kurzarbeit an. Davon Betroffene werde die Familie Mack mit einer freiwilligen Aufstockung unterstützen.

Wie auch viele andere Unternehmern sieht sich der Europa-Park "in unvorhersehbarer Geschwindigkeit mit dieser Krise konfrontiert", heißt es seitens der Geschäftsführung. Um Arbeitsplätze zu sichern, sehe sich die Inhaberfamilie Mack gezwungen, den Weg in die Kurzarbeit zu gehen.

"Wir setzen alles daran, dass die Auswirkungen für die Mitarbeiter möglichst gering ausfallen. Bevor die Mitarbeiter in die Kurzarbeit gehen, werden alte Urlaubstage und Überstunden bei voller Lohnfortzahlung abgegolten", so die Pressemitteilung weiter.

Im Falle einer anschließenden Kurzarbeit werde die Familie Mack die Mitarbeiter mit einem freiwilligen zusätzlichen Aufstockungsbetrag unterstützen. Sobald der Park in den Normalbetrieb zurückkehren könne, würden zusätzlich Saisonkräfte eingestellt.

Von dieser Regelung sind über 2000 Mitarbeiter fast aller Bereiche betroffen. Sie gilt ab sofort, und der Zeitraum ist derzeit aufgrund der Dynamik der Lage noch nicht genau planbar.

Der Europa-Park sei insgesamt darauf vorbereitet, jederzeit wieder öffnen zu können: Die Showprogramme seien ausgearbeitet, die Attraktionen in Startposition und die Gartenanlagen blühen.

Die neue Wasserwelt Rulantica hat bereits seit 16. März geschlossen, dort ist jeder zweite Mitarbeiter aus Frankreich, das sind 25 Prozent der Mitarbeiter im Europa-Park.