Der Sportclub vor 20 Jahren

Ex-SC-Profi Tobias Willi: "In Duisburg dachte einer, ich sei Georgier"

David Weigend

Von David Weigend

Di, 28. Januar 2020 um 19:30 Uhr

SC Freiburg

BZ-Plus Tobias Willi aus Pfaffenweiler war in Finkes Multi-Kulti-Kader um die Jahrtausendwende der regionale Youngster. Im Interview erinnert sich Willi an seine Zeit beim SC Freiburg.

An einem milden Januarnachmittag sitzt Tobias Willi in einem Café in der Wiehre und trinkt Espresso. Die Sonne scheint ihm ins Gesicht, im Hintergrund läuten die Glocken der Christuskirche. Obwohl es eher schwierig ist, sich auf Anhieb daran zu erinnern, was man vor 20 Jahren so gemacht hat – Willi weiß es noch recht genau. Wahrscheinlich, weil diese Zeit sein bisheriges Leben entscheidend prägte. Mit David Weigend unterhält sich Willi über den Anfang des Jahrtausends beim SCF.

BZ: Als Sie zum Sportclub stießen, gab es die Freiburger Fußballschule noch nicht. Unter dem damaligen Trainer Volker Finke wurden zum größten Teil Spieler von weither verpflichtet. Wie kam es, dass Sie vom VfR Pfaffenweiler den Sprung zum Sportclub schafften?

Willi: Ich hatte schon als Bub einen Bezug zum SC, weil mein Vater Reinhard dort früher als Profi unter Vertrag stand. Mein Papa hatte auch ein spezielles Verhältnis zu Achim Stocker, die beiden verstanden sich sehr gut. Bei mir war es aber nie so, dass ich um jeden Preis eine Karriere als Fußballer angestrebt hätte. Ich ging in Staufen aufs Gymnasium, spielte nebenher noch Tennis in Pfaffenweiler. Als Jugendlicher wechselte ich zum Sportclub, von 1996 bis 1998 hatte ich Christian Streich als Trainer in der A-Jugend. Trainiert wurde im Winter auf dem Hartplatz neben dem Dreisamstadion, dort, wo sich heute der Parkplatz ...

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