Klimaschutz

Die weltweite Bewegung Extinction Rebellion will den Aufstand

Christian Mihatsch

Von Christian Mihatsch

Fr, 20. September 2019 um 07:48 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Millionen Menschen auf allen Kontinenten wollen an diesem Freitag für einen stärkeren Klimaschutz demonstrieren. Neben Fridays for Future wird die radikale Bewegung Extinction Rebellion teilnehmen.

Gesetze brechen und festgenommen werden – die meisten Menschen wollen das vermeiden. Aus Sicht der globalen Bewegung Extinction Rebellion (Aufstand gegen das Aussterben) könnte das die letzte Hoffnung sein, um Regierungen zu wirksamem Klimaschutz zu bewegen. Daher versucht Extinction Rebellion (XR) aus unbescholtenen Bürgern Rebellen zu machen. "Diese Bewegung beruht auf Forschung", sagt Roger Hallam. Er ist der Vordenker des "Aufstand gegen das Aussterben".

Ausgangspunkt seiner "Forschung" war seine Erkenntnis, dass herkömmliche Protestformen wie Demonstrationen und Petitionen keinen Einfluss auf die Klimapolitik der britischen Regierung gehabt hätten. Es gibt aus seiner Sicht eine andere Methode, die oft schon zu einem radikalen Politikwechsel oder gar zum Sturz von Regierungen führte: massenhafter, strikt gewaltfreier, ziviler Ungehorsam. Das habe sich etwa beim Kampf für das Frauenwahlrecht in Großbritannien, bei der ...

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