Coronavirus

FDP Grenzach-Wyhlen schlägt Impfaktion mit Glühwein vor

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 23. November 2021 um 16:30 Uhr

Grenzach-Wyhlen

Bei den Hausärzten in Grenzach-Wyhlen sind bis Februar alle Impftermine vergeben. Dies teilt der FDP-Ortsverein mit, der als Angebot "Impfen und Glühwein" auf dem Wochenmarkt vorschlägt.

(BZ). Bei den Hausärzten in Grenzach-Wyhlen gibt es bis Februar keine freien Impftermine mehr. Dies meldet der FDP-Ortsverein in einer Pressemitteilung. Daher unterstütze man die Bemühungen der Gemeinde, ein mobiles Impf-Team zu bekommen. Auch haben die Liberalen vor Ort noch weitere Ideen, um die Impfquote zu erhöhen.

Als Möglichkeit für eine niedrigschwellige Impfvergabe könnte es demnach "Impf-and-Glüewii-to-go" geben beim Wochenmarkt in Grenzach mit dem evangelischen Gemeindehaus. "Sodass wir die weihnachtliche Zeit sorglos mit unseren Familien verbringen können", schreibt der Ortsverein. Alkohol und Impfung – passt das zusammen? Deutsche Experten raten nach der Corona-Impfung zu einem gemäßigten Konsum, generell aber nicht davon ab, wie eine BZ-Recherche ergab.

FDP will keine Ausgangssperren mehr

Aufgrund der aktuellen Lage müsse die Mitgliederversammlung in den Frühling verschoben werden. Als einen Lichtblick bezeichnet der FDP-Ortsverein das Infektionsschutzgesetz der nahenden Ampel-Regierung. "Durch eine 3G-Absicherung am Arbeitsplatz wird nun endlich auf einen bedeutenden Infektionsherd reagiert. Was wir unseren Kindern mit wöchentlichen Tests und Maskenpflicht zumuten, müssen wir dann auch von uns selbst am Arbeitsplatz abverlangen können."

Das Instrument der Ausgangssperren solle nicht mehr Teil des neuen Infektionsschutzgesetzes sein, was die Bürgerrechte der Gesellschaft stärke. "Denn die Ausgangssperre bringt nichts, wenn Veranstaltungen nur bei einem 2G-Regime stattfinden dürfen und es Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte bei einem Haushalt plus einer Person gibt." Ausgangssperren, wie sie die CDU-geführten Länder derzeit einführen wollten, seien verfassungswidrig, unverhältnismäßig und bevormundend, befindet die FDP abschließend.