Nach Frontalkollision

Autofahrerin entgeht in Feldberg knapp einem 300-Meter-Absturz

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

So, 20. Oktober 2019 um 12:02 Uhr

Feldberg

Nur mit viel Glück ist der Kleinwagen einer Autofahrerin zwischen Feldberg und Bärental nach einem Unfall nicht mehrere hundert Meter tief abgestürzt. Die B317 war gesperrt.

Nur mit viel Glück ist der Kleinwagen einer 38 Jahre alten Autofahrerin am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr auf der B 317 zwischen Feldberg und Bärental nicht in den Abgrund gestürzt. Nach der Kollision mit dem Wagen eines 84-Jährigen war der Wagen auf die Leitplanke geschleudert. Die Fahrerin konnte über die Beifahrerseite aus dem Wrack befreit werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. Die Feuerwehr Feldberg musste den Kleinwagen auf der Leitplanke vor dem Absturz sichern. Im anderen Unfallfahrzeug wurde der Mann leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Die Straße war laut Polizei für rund drei Stunden voll gesperrt. Aufgrund der vor Ort festgestellten Spurenlage könne derzeit noch keine sichere Aussage über die Unfallursache getroffen werden, so die Polizei.

Fahrbahn musste gereinigt werden

Die Feuerwehr spricht von einem dramatischen Einsatz, der auch anders hätte ausgehen können. Wenn der Kleinwagen über die Leitplanke geschleudert wäre, wäre er 300 Meter tief ins Tal gefallen. Beide Fahrzeuge dürften nur noch Schrottwert haben und waren nicht mehr fahrbereit. Aufgrund ausgetretener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt und die Straße hierzu voll gesperrt werden – für etwa drei Stunden, wegen eines Defekts an einer Reinigungsmaschine.
Das Polizeirevier Titisee-Neustadt (07651/93360) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, welche den Unfallhergang beobachtet haben.