Flexibilität steht hoch im Kurs

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Mo, 13. August 2018

Wirtschaft

BZ-Plus Wer es schafft, Verbrauch und Produktion von Strom einander anzupassen, muss weniger Geld für teure Speicher ausgeben.

Ein Energiesystem, das sich zunehmend auf erneuerbare Quellen stützt, braucht Speicher. Oder allgemeiner formuliert: Flexibilitätsoptionen. Denn während häufig nur über Batterien, Pumpspeicher und synthetische Gase ("Power-to-Gas") diskutiert wird, ist die Realität komplexer – eine Annäherung.

Was schaffen normale Batterien?
Ein Klassiker unter den Stromspeichern – seit gut 200 Jahren bekannt – ist die Batterie. In immer mehr Häusern wird sie inzwischen eingesetzt: Ende 2017 gab es in Deutschland 85 000 Heimspeicher, in der Regel gekoppelt mit einer Photovoltaikanlage. Das sind in der Regel Lithium-Ionen-Akkus, wie sie auch in Handys und Laptops genutzt werden. Diese Batteriesysteme erreichen eine Gesamtkapazität von 600 Megawattstunden, was dem Tagesverbrauch von 60 000 Haushalten entspricht. Oder auch der Speicherkapazität des Pumpspeichers Witznau der Schluchseewerke. Eine Megawattstunde Strom ...

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