Anti-Verschwendungsgesetz

Frankreich verbietet Kassenbons – und fürchtet sich nicht vor Steuerausfällen

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Di, 28. Januar 2020 um 18:45 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Zwei Länder, zwei Herangehensweisen: In Deutschland sind neuerdings Kassenzettel auch bei Kleinstbeträgen Pflicht. In Frankreich werden sie ab September abgeschafft.

"Bei kleinen Beträgen haben wir ohnehin nur dann einen Kassenbon ausgegeben, wenn die Kunden ausdrücklich danach verlangt haben", sagt die Verkäuferin in der Filiale einer Bäckereikette im Zentrum von Colmar. Ab einem Betrag von 20 Euro drucke ihre Kasse allerdings automatisch einen Beleg aus.

Demnächst gilt per Gesetz folgende Regel: Gehen Produkte für Kleinstbeträge unter zehn Euro über die Theke, sollen Händler konsequent auf den Papierbon verzichten. Darauf stellen sich französische Händler ab September 2020 ein. Danach soll diese Betragsgrenze schrittweise angehoben werden. Ab Januar 2022 muss der Handel schlussendlich bis 30 Euro auf den Kassenbon verzichten.
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