Vauban

Rhino-Räumung im Rückblick: "Das war so beängstigend"

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Do, 04. August 2011 um 09:54 Uhr

Freiburg

Vor der Räumung der Wagenburg "Kommando Rhino" ist es in Freiburg zu den schwersten Ausschreitungen seit Jahren gekommen. Eine beängstigende Entwicklung im Stadtteil Vauban.

Als es anfing zu dämmern, gegen halb sechs Uhr morgens, rückte die Polizei an: zuerst das große Räumfahrzeug mit Schaufel, dahinter mehr als 30 Mannschaftswagen. In einer langen Reihe bewegte sich der Zug langsam auf der Merzhauser Straße in Richtung des Freiburger Stadtteils Vauban – des, man muss es fast so sagen, umkämpften Stadtteils. Denn die Nacht zum Mittwoch hatte der Stadt die gewalttätigsten Ausschreitungen seit langem beschert, mit brennenden Barrikaden, verletzten Menschen und schockierten Anwohnern. Grund war die Räumung der Wagenburg "Kommando Rhino", die das Eingangsgelände zum Viertel seit zwei Jahren besetzt hielt und nun mit ihren 35 Wagen abziehen sollte. Gewaltfrei werde der Widerstand gegen die Räumung sein, hatten die Aktivisten von "Rhino" vorab erklärt – einige hatten andere Pläne. Die Situation eskalierte.

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