Neue Stele an der Grünspange

In Vauban gibt es wieder ein Denkmal für den Hitler-Attentäter Georg Elser

Miguel Helm

Von Miguel Helm

Fr, 10. April 2015

Freiburg Südwest

In Vauban gibt es wieder eine Georg-Elser-Stele.

VAUBAN. Die Georg-Elser-Stele ist wieder da: 2004 als erst zweite Skulptur in Deutschland überhaupt zum Gedenken an den erfolglosen Hitler-Attentäter errichtet, fraßen sich acht Jahre lang Ameisen durch den Pappelholzpfeiler an der Vaubaner "Grünspange 4". Regen und Kälte gaben der Skulptur den Rest. 2012 war nur nur noch ein Stumpf übrig. Doch seit gestern steht die Stele wieder, nun in neuem Design und aus dem bei Ameisen unbeliebten Robinienholz. "Und diesmal soll sie länger halten", sagt der Bildhauer der Skulptur Clemens Hunger (50).

"Dass die Elser-Skupltur restauriert wurde, ist für mich wie ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk", meint Amelie Scheurer, die vorgestern 65 wurde. Seit sechs Jahren lebt sie an der Kurt-Tucholskystraße, nur ein paar Meter von der "Grünspange 4" an der Georg-Elser-Straße entfernt, wo die gleichnamige Holzskulptur steht. "In der Schule und auch lange danach habe ich nie etwas über diesen so vorbildlichen und heldenhaften Mann gehört. Dann irgendwann bin ich ...

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