Anklage: Erpressung und Drogenhandels

Amtsgericht verhängt milde Strafen gegen Angeklagte aus dem Rockermilieu

Joachim Rödere

Von Joachim Rödere

Mi, 13. Juni 2012 um 00:05 Uhr

Freiburg

Wegen versuchter Erpressung und Drogenhandels standen in Freiburg zwei Angeklagte vor dem Amtsrichter. Sie kommen aus dem Umfeld der Hells Angels. Weil sie geständig waren, gab es ein mildes Urteil.

Zwei einschlägig vorbelastete Angeklagte aus dem Dunstkreis der Rockergruppe Hells Angels sind am Dienstag vor dem Amtsgericht mit Bewährungsstrafen davon gekommen. Ein 55 Jahre alter Ortenauer wurde wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes zu einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Sein 48-jähriger Mitangeklagter erhielt wegen versuchter Erpressung im Freiburger Rotlichtmilieu eine Strafe von sieben Monaten.Der 55-Jährige muss die 2000 Euro Einnahmen aus dem Drogendeal, für den verurteilt wurde, zurückzahlen. Der 48-Jährige muss als Strafe 1000 Euro an einen sozialen Zweck überweisen. Das Urteil kam nach einer Absprache aller am Verfahren Beteiligten samt Geständnis der Angeklagten zustande.

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