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Badenova-Vorstände bleiben Top-Verdiener bei Freiburgs städtischen Gesellschaften

Simone Lutz

Von Simone Lutz

Mo, 17. Februar 2020 um 15:24 Uhr

Freiburg

Die Chefs des Energieversorgers Badenova verdienen deutlich mehr als der Oberbürgermeister. Aber auch andere Posten sind lukrativ. Wer wie viel verdient, zeigt der städtische Beteiligungsbericht.

Die Vorstände des Energieunternehmens Badenova verdienen deutlich mehr als der Oberbürgermeister. Das geht aus dem Beteiligungsbericht hervor, der jedes Jahr über die wirtschaftliche Situation der städtischen Gesellschaften, Eigenbetriebe und Zweckverbände informiert.



Seit April 2013 geht es den Chefs der städtischen Betriebe so wie dem Oberbürgermeister: Auch dessen Gehalt ist einsehbar. Aktuell beträgt das Grundgehalt von Martin Horn 14.634 Euro monatlich, zusätzlich erhält er eine monatliche Aufwandsentschädigung von 1976 Euro.

Gehälter der städtischen Führungskräfte steigen tendenziell

Andere Jobs sind noch lukrativer. So verdienen die drei Vorstände von Badenova zusammen 1,3 Millionen Euro pro Jahr; 2017 waren es noch knapp 1,2 Millionen. "Dreifachverdiener" ist Michael Broglin: als Chef der Abfallwirtschaft verdient er 221.000 Euro (2017: 210.000 Euro), als Geschäftsführer der Flugplatz GmbH 24.000 Euro und als Mit-Chef der FQB 12.000 Euro – das summiert sich auf 257.000 Euro im Jahr.

Eine Gehaltssteigerung um 11.500 auf 246.000 Euro verzeichnete Stadtbau-Chef Ralf Klausmann, Co-Chefin Magdalena Szablewska verdient 220.000 Euro, das sind 4200 mehr als 2017. Die Geschäftsführung der VAG schrumpfte von drei auf zwei Personen: Oliver Benz verdient bei größerem Aufgabengebiet mit 180.000 Euro 30.000 mehr als im Jahr zuvor, Stephan Bartosch mit 196.000 Euro 14.000 weniger.

Auch FQB-Chefin Christiane Blümle bezog mit 92.000 Euro 5000 weniger als im Jahr zuvor. Unverändert Messe-Chef Daniel Strowitzki mit 191.000 Euro, während FWTM-Chefin Hanna Böhme auf 175.000 Euro kommt; ihr Vorgänger Bernd Dallmann verdiente 217.000 Euro.

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