Chinesen wissen, wie der Hase läuft

Veronika Keller

Von Veronika Keller

Fr, 21. Januar 2011

Freiburg

Studierende aus China organisieren zu ihrem neuen Jahr ein Fest.

"Ameisen steigen auf einen Baum" – das ist nicht der Anfang einer Tierdoku, sondern der Name eines traditionellen Wok-Gerichts in China. Es wird auch zum Neujahrsfest gereicht, zur Begrüßung des Jahres des Hasen. Neujahr fällt in diesem Jahr auf den 3. Februar, denn in China gilt ein anderer Kalender, und Neujahr ist das Fest aller Feste. Chinesische Studentinnen in Freiburg erzählen, wie es begangen wird. Und am Dienstag können alle mitfeiern.

"Am Ende des Jahres kommt ein übellauniges Monster aus den Bergen und hat Hunger. Vertreiben kann man es nur mit der Farbe Rot und jeder Menge Lärm, das besagt zumindest die Legende", sagt Zichuan Tang. Den Überfall eines Monsters wollen die Chinesen verständlicherweise vermeiden, und so beenden sie jedes Jahr mit einem ausführlichen Feuerwerk und viel roter Dekoration – "manche ziehen sogar rote Unterwäsche an". Zichuan Tang grinst, als sie die Geschichte erzählt. Gleichzeitig sieht sie ein bisschen traurig aus. Am Neujahrsfest kommt traditionell die ganze Familie zusammen. Dieses Mal muss die 22-Jährige ohne ihre Familie feiern, denn sie studiert Germanistik in ...

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