Maschendraht als Strahlenschutzwall

Erhöhte Handystrahlung an Grundschule - Eltern besorgt

Beate Beule

Von Beate Beule

Mo, 02. Mai 2011 um 11:14 Uhr

Freiburg

An der Clara-Grunwald-Grundschule im Freiburger Rieselfeld sind erhöhte Strahlenwerte gemessen worden. Verantwortlich dafür sind Antennen von Mobilfunkbetreibern.

So kann’s gehen: Da hat die Stadtverwaltung extra den Vertrag mit dem Mobilfunkbetreiber T-Mobile gekündigt, damit die Antennen vom Dach des Kepler-Gymnasiums im Stadtteil Rieselfeld verschwinden. Das sollte die Schüler vor der Strahlung schützen. Stattdessen hat der Mobilfunkbetreiber inzwischen Antennen auf einem Privatgebäude in der Rieselfeldallee installiert – in unmittelbarer Nähe zur Clara-Grunwald-Grundschule. Dort haben Messungen jetzt erhöhte Strahlenwerte ergeben.

Bis zu 6000 Mikrowatt pro Quadratmeter haben die Messgeräte in den Klassenzimmern der Clara-Grunwald-Schule angezeigt, am geöffneten Fenster waren es sogar 9000 Mikrowatt. Mobilfunkkritiker befürchten schädigende Wirkungen für die Gesundheit schon ab einem Mikrowatt, kritisch werden soll es ab mehreren hundert Mikrowatt. Allerdings: Die gesetzlichen Grenzwerte liegen um ein Vielfaches darüber – und werden an der Clara-Grunwald-Schule längst nicht erreicht.

Dennoch sind die Eltern der ...

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